Biografie

Die deutsche Mezzosopranistin Katharina von Bülow wurde nach ihrem Studium bei Judith Beckmann, Sena Jurinac und Brigitte Fassbaender sofort fest engagiert und sang zunächst zahlreiche Partien des lyrischen Fachs bis hin zu ihrem gefeierten Octavian.

In letzter Zeit kamen Rollen wie Gertrud, Kundry und Fricka hinzu.

Aktuell ist die Künstlerin in der Neuproduktion des Ringes in Düsseldorf dabei und debütierte in Würzburg als Erste Norn und Fricka. Ans Nationaltheater Mannheim kehrte sie als Gertrud in Hänsel zurück, feierte ihr Hausdebüt in Magedeburg und wird nun im Mai/Juni 2021 an die Komische Oper Berlin als Gast im Zigeunerbaron zurückkommen.

Katharina von Bülow sang an den Opernhäusern in Lyon, Lissabon, der Komischen Oper Berlin, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, der Hamburgischen Staatsoper, dem Nationaltheater Mannheim , bei den Bregenzer Festspielen, um nur einige zu nennen.

Sie konnte Dirigenten begeistern wie Kazushi Ono, Axel Kober, Simone Young, Will Humburg, Lothar Koenigs und Frank Beermann und arbeitet mit so namhaften Regisseuren wie Barrie Kosky, Christoph Loy, Dietrich Hilsdorf, Achim Freyer und David Mouchtar-Samorai.

Auch in der Moderne ist die Künstlerin zu Hause, hier kommen die enorme Wandlungsfähigkeit ihrer Stimme, ihre intensive Bühnenpräsenz und Musikalität voll zur Geltung, so zum Beispiel als Gräfin v.Kirchstetten in Henzes "Elegie für junge Liebende", in "Das Gehege" von Wolfgang Rihm und in "Jacobs room" von Morton Subotnick, womit sie bei den Bregenzer Festspielen begeisterte.

Sie wirkte in zahlreichen Ur-und Erstaufführungen mit wie z.Bsp. Detlev Glanerts "Joseph Süss", Eötvös` "Lilith", Blitzsteins "Triple sec",Heuckes " Frauenorchester in Auschwitz"und Sidney Corbetts "Noach".